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Das UFO - Phänomen - Teil 1

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image Bild des legendären UFO über Belgien

Da es unser Anspruch ist objektiv und unvoreingenommen auch über seltene oder ungewöhnliche Phänomene zu berichten, bildet dieser Artikel den Auftakt in unserem mehrteiligen Special über das UFO-Phänomen.

Während die meisten Sichtungen eine banale Erklärung finden und viele Fälle zwar nicht irdischen Ursprungs (z. B. Kometen) sind, aber mit Außerirdischen nicht viel zu tun haben, gibt es doch einige Fälle, die heiß diskutiert werden.

Zunächst wurden im Mai 2004 Bilder eines Videos der mexikanischen Luftwaffe veröffentlicht, das die Existenz außerirdischer Besucher auf der Erde ein für alle Mal klären sollte. Die Bilder stammten vom 5. März 2004 und wurden während eines Patrouillenflugs im ostmexikanischen Bundesstaat Campeche auf der Jagd nach Drogenhändlern von einer Wärmebildkamera aufgenommen.

"Wir sind nicht allein" bemerkte einer der Piloten, als er die Wärmebildkamera einschaltete, da die 5-köpfige Besatzung zuvor Seltsames auf dem Radarschirm beobachtet haben will und optisch nichts entdecken konnten. Zu sehen waren auf dem Kamerabildschirm bis zu 11 mysteriöse Kugeln.

Auf der Pressekonferenz, wo die Bilder der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, lobten Ufologen die mexikanische Luftwaffe, da es zahlreiche Videos über die Begegnung mit Ufos gebe, doch hatte keines dieser Videos die Unterstützung der Streitkräfte eines Landes.

Des weiteren fielen auf der Pressekonferenz Aussagen wie: "Sie waren unsichtbar für das Auge und dennoch vorhanden. Sie hatten Masse, sie hatten Energie und bewegten sich." Die Objekte hätten zudem "intelligent" gewirkt, da sie das Flugzeug umschwirrt haben sollen. [1]

In den darauf folgenden Wochen wurde auch die Theorie vertreten, dass es sich bei den mysteriösen Kugeln um so genannte Kugelblitze handeln könnte, doch dem wieder sprachen andere Wissenschaftler, da Kugelblitze nur eine geringe Lebensdauer von 30 Sekunden haben und in einer Art Perlenschnur zerfallen.

In Deutschland verfolgte Werner Walter, Leiter des Centralen Erforschungs-Netz außergewöhnlicher Himmelsphänomene kurz CENAP (den wir für dieses Special auch interviewt haben), aufmerksam die Berichte. Er kam zu dem Schluss, der heute als wahrscheinlichste Lösung gilt, dass es sich bei den mysteriösen Leuchterscheinungen um Fackeln eines Erdölförderungsgebiets auf dem Meer handelt [2][3] und auf die Frage: Wie können denn Fackeln von Erdölfeldern um das Flugzeug herumschwirren?? Antworte er: "Geschwirrt ist da gar nix, das war eine journalistische Dramatisierung."

Doch dieser Vorfall war nicht der Einzige, der für Aufregung sorgte. Im August 2004 meldeten sich russische Forscher mit einer neuen Theorie über den Tunguska Zwischenfall zu Wort.

Im Jahr 1908 explodierte wahrscheinlich ein Komet, mit einer Sprengkraft einer Zehn-Megatonnen-Wasserstoffbombe, in der Atmosphäre über der ostsibirischen Taiga, genauer gesagt über Tunguska, und verwüstete gegen 7 Uhr eine riesige Landfläche. Den Knall konnte man selbst noch in 800 km Entfernung wahrnehmen und zahlreiche Erdbebenmesser auf der ganzen Welt registrierten diesen Vorfall. Doch auch noch heute Rätseln viele Forscher darüber, was damals genau passiert ist, Bewohner dieser Gegend sprachen zwar von einer Feuerkugel, die weit heller als die Sonne gewesen sein soll, doch eine wissenschaftliche Expedition untersuchte erst Jahre später dieses Gebiet.

Deshalb ranken sich auch zahlreiche weitere Legenden und Theorien von freigesetztem Erdgas über mikroskopisch kleine Schwarze Löcher, über dieses Ereignis. Wie dem auch sei, russische Forscher meldeten nun, dass ein außerirdisches Ufo bei dem Versuch die Menschheit vor dem Schlimmsten zu bewahren mit einem kosmischen Geschoss zusammengestoßen sei und das man Wrackteile dieses Ufos gefunden habe, die nun in einem Labor in Krasnojarsk untersucht werden sollen. Man darf also auf die "Beweise" gespannt sein, zumal die überwiegende Mehrheit der russischen und internationalen Wissenschaftler an eine Falschmeldung glauben.

Doch damit nicht genug, im August 2004 gab es auch noch eine weitere sensationelle Meldung, wonach Außerirdische eine Botschaft in unseren Erbanlagen hinterlassen haben könnten.

Aufgeworfen wurde dieses Thema durch den Physiker und Buchautor ("Die letzten drei Minuten", "Sind wir allein im Universum") Paul Davis vom Australian Centre for Astrobiology. Dem vorangegangen war ein Bericht im Magazin New Scientist [4], wo Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory berichteten, das sie eine stabile DNA - Sequenz entdeckt haben, die ohne jede funktionelle Bedeutung („Junk DNA“) ist und dies ist insofern schon interessant, da alle anderen stabilen DNA – Sequenzen lebenswichtige Informationen enthalten.

Paul Davis argumentierte, das die meisten außerirdischen Zivilisationen aus unserer Galaxie uns um Millionen Jahre voraus sind (schließlich ist das menschliche Leben eine echte Spätentwicklung, da Millionen von Jahren die Dinosaurier den Planeten beherrschten) und anstatt über einen längeren Zeitraum Botschaften ins All zu senden, genetisch modifizierte Viren in viel versprechende Sonnensysteme schicken könnten. Deshalb schlägt er vor diese DNA - Sequenz nach auffälligen Mustern wie Primzahlen abzusuchen.

[1] http://service.spiegel.de/digas/find?DID=30877903

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,304567,00.html

[3] Doku National Geographic - Is It Real - UFOs

[4] http://www.newscientist.com/article/mg18324595.300-do-we-have-to-spell-it-out.html

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