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Extreme Mikroben

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Mikroben sind hartnäckiger als man denkt und haben schon das ein oder andere Mal die Wissenschaftsgemeinde überrascht.

Eine Nahaufnahme mit einem Elektronenmikroskop zeigt einzellige Organismen genannt Halophiles und Methanogenes. In einem zweijährigen Versuch im Labor setzten Wissenschaftler diese Mikroben beständig niedrigen Temperaturen aus, um den kältesten Punkt zu bestimmen, den diese Mikroben überleben bzw. wo sich noch reproduzieren können.

Die Auswertung der Versuche zeigt, dass Mikroben auch bei extremen Minustemperaturen leben können und auch bei solchen, wie sie heute auf dem Planeten Mars herrschen. Außerdem entdeckten die Forscher, das die Mikroben Schutzmechanismen entwicklen um sich vor extremen Temperaturen zu schützen.

Sowohl die Halophiles als auch die Methanogenes gehören zur Gruppe der Extremophiles, welche auf der Erde auch unter den widrigsten Bedingungen überleben können.  

Schon die Wissenschaftler, die beim Apollo Projekt beteiligt waren, staunten nicht schlecht, als Apollo 12 die Surveyor 3 Sonde, die 2,5 Jahre zuvor gestartet war, geborgen hat und die Forscher etwa 100 Streptococcus mitis Mikroben entdeckten, die den monatelangen Aufenthalt auf dem Mond in einer Art „Winterschlaf“ unbeschadet überstanden hatten und ihnen weder die kosmische Strahlung, noch die Abwesenheit von Wasser, Nahrung oder Energie etwas ausmachten.

Umstritten hingegen ist der Marsmeteorit AHL84001, der 1984 in der Antarktis geborgen werden konnte. Zwar waren es Wissenschaftler der NASA die 1996 mit der Nachricht an die Öffentlichkeit gingen, das dieser Meteorit primitive Spuren von Leben enthält, doch Kritiker bezweifelten die Ergebnisse und liefern sich seither einen wissenschaftlichen Disput, wo seitdem jede Seite ihre These mit neuen „Beweisen“ untermauert.

Aber um irdische oder womöglich außerirdische Mikroben zu entdecken muss man gar nicht soweit in die Ferne schweifen, denn sowohl die russische Raumstation MIR („aggressive space fungus“)  als auch das Chandra Weltraumobservatorium („mysteriöse Schmiere“) hatten schon Bekanntschaft mit ihnen gemacht.

Quelle: Hubble Site

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