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NASA findet direkte Beweise für die Dunkle Materie

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Durch die Zusammenarbeit des weltraumbasierten Chandra Röntgenstrahlen Observatoriums mit Magellan und dem Hubble Weltraumteleskop gelang es der geheimnisvollen Dunklen Materie auf die Spur zu kommen.

Schon seit langem wissen die Astronomen das etwas mit dem Universum nicht stimmt, da die sichtbare Materie bei weitem nicht ausreicht um unser sichtbares Universum zu erklären, da normalerweise die Galaxien bei ihrer Rotation durch die eigenen Fliehkräfte auseinander gerissen werden müssten, da ihre sichtbare Masse nicht ausreicht, dies zu verhindern. Doch irgendetwas „unsichtbares“ verhindert dies, weshalb Begriffe wie „Dunkle Energie“ und „Dunkle Materie“ eingeführt wurden, die einen Großteil der Materie im Universum ausmachen sollen.

Doch beide Größen unterscheiden sich und bisher ist es nicht gelungen, diese theoretischen Größen durch handfeste Beweise „sichtbar“ zu machen. Doch nun gelang den Astronomen, einen direkten Hinweis auf die „Dunkle Materie“ zu finden.

Heißes Gas das durch Chandra im Röntgenstrahlenbereich entdeckt wurde ist auf dem zusammengesetzten Bild des Galaxiehaufens 1E 0657-56 als zwei Pinkfarbende Klumpen erkennbar und besteht aus „normaler“, d.h. baryonischer Materie. Bei dem Klumpen auf der rechten Seite handelt es sich um heißes Gas, aus einem der Haufen, welches von dem heißen Gas des anderen Clusters während der Kollision beeinflusst wurde.

Ein optische Aufnahme stammt von Magellan und dem Hubble Weltraumteleskop und zeigt die Galaxien in orange und weiß. Die blauen Gebiete im Bild, sind dabei die Regionen, in den die Astronomen die meiste Masse der Cluster gefunden haben. Die Konzentration der Masse ist dabei so gewaltig, dass ein Gravitationslinseneffekt auftritt und es ist erkennbar, das die größte Massekonzentration (blau) klar getrennt von der normalen Materie (Pink) ist, was einen Hinweis auf die Dunkle Materie liefert.

Der Galaxiehaufen 1E 0657-56 wird auch „bullet cluster“ genannt und bildete sich aus der Kollision zwei großer Galaxiehaufen, wobei gewaltige Energiemengen freigesetzt worden sind. Dieser Galaxiehaufen ist 3,4 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt und wurde 140 Stunden beobachtet.

Quelle: Chandra X-Ray Observatory Center

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