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Lomonosov - Ein gewaltiger Mondkrater gefüllt mit erstarrter Lava

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Ein neues Bild des advanced Moon Imaging Experiment (AMIE) an Bord er europäischen Mondsonde Smart-1 zeigt den auf der abgelegenen Mondseite liegenden Krater Lomonosov.

AMIE machte die Aufnahme bereits am 30. Januar 2006 aus einer Entfernung von 2100 Kilometern mit einer Bodenauflösung von 190 Metern pro Pixel. Das besagte Gebiet liegt auf einen Breitengrad von 27,8 Grad Nord und einem Längengrad von 98,6 Grad Ost.

Der Lomonosov ist dabei ein gutes Beispiel für einen großen Krater, schließlich hat er einen Durchmesser von 92 Kilometern Durchmesser. Besonders interessant ist dabei, dass er sich nach dem Einschlag komplett mit Lava gefüllt hat. Die terrassenförmigen Wände deuten dabei auf einen Einsturz, während die kleineren Krater im „Lavabecken“ weitere Einschläge zeigen.

Wenn man sich nur auf die linke Kraterhälfte konzentriert, sieht man eine Veränderung der Helligkeit des Kraterbodens. Dies kann überall in dieser Mondgegend beobachtet werden und sind Auswürfe des jüngeren Kraters Giordano Bruno, welcher 300 Kilometer entfernt ist.

Der Krater ist dabei nachdem russischen Physiker Mikhail Vassilievitch Lomonossov (1711 - 1765) benannt, welcher Professor an der Universität in Saint Petersburg war und sich mit der Materie und Elektrizität beschäftigte.

Quelle: ESA

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