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Trio von neptunähnlichen Planeten mit Asteroidengürtel entdeckt

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Mit dem HARPS Spektrographen des 3,6 m Teleskops der ESO in Chile hat ein europäisches Astronomenteam um einen nah gelegenen Stern drei neptunähnliche Planeten entdeckt. Etwas Besonderes dabei ist, das der innerste der Planeten möglichweise felsig ist und der äußerste Planet sich in der lebensfähigen Zone befindet, in der die Temperaturen flüssiges Wasser erlauben. Des weiteren besitzt dieses einzigartige System auch einen Asteroiden Gürtel.

„Zum ersten Mal entdeckten wir ein Planetensystem bestehend aus mehreren neptunmasseähnliche Planeten“ sagt Christophe Lovis vom Geneva Observatory.

Seit mehr als 2 Jahren studierten die Astronomen sorgfältig den nah gelegenen Stern HD 69830, der etwas weniger Masse als unsere Sonne besitzt. Mit einer Entfernung von 41 Lichtjahren und einer Magnitude von 5.95 ist dieser auch mit dem bloßem Auge zu erkennen.

Die Entdeckung gelang dank einer präzisen Messung der Radialgeschwindigkeit und die neu gefundenen Planeten kreisen in 8,67, 31,6 und 197 Tagen um den Stern und haben eine Masse zwischen 10 und 18 Erdmassen, so dass sie auch einen felsigen Aufbau besitzen können und zumindest beim innersten der Planeten wird dies auch vermutet, während der zweite Planet eine felsige/gasförmige Struktur besitzt und der äußerste der Planeten einen eisigen/felsigen Kern beherbergen könnte, umgeben von einer festen Hülle.

Dadurch ist dieser Planet besonders interessant, zumal dieser auch an der inneren Kante der Lebensfreundliche Zone liegt, indem die Temperaturen flüssiges Wasser erlauben.

Der Asteroiden Gürtel in diesem System erinnert an den Asteroiden Gürtel zwischen Mars und Jupiter und wurde durch das Spitzer Weltraumteleskop entdeckt, weshalb dieses Sonnensystem viele Eigenschaften wie auch unser eigenes Sonnensystem besitzt.

„Das Planetensystem um HD 69830 repräsentiert den Stein von Rosetta [ermöglichte die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen] in dem Verständnis wie sich Planeten bilden“ sagt Michel Mayor. „Kein Zweifel daran das dies uns helfen wird die riesigen unterschiede zu verstehen welche seit der Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten vor 11 Jahren entdeckt wurden.“

Quelle: ESO

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