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Chandra sieht einen Quasar ausbrechen

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Das weltraumbasierte Chandra Röntgenstrahlen Observatorium hat heißes, Röntgenstrahlproduzierendes Gas um die beiden Quasare 4C37.43 und 3C249.1 entdeckt und liefert Beweise für verursachte Superwinde.

Die künstlerische Darstellung beschreibt einen Quasar im Zentrum einer Galaxie der Gaspartikel auf extrem hohe Geschwindigkeiten zu einem galaktischen Superwind beschleunigt.

Die Röntgenstrahleigenschaften, die auf dem von Chandra aufgenommen Bild des Quasars 4C37.43 auf fünf, sches, zehn und elf Uhr sichtbar sind, liegen zehntausende von Lichtjahren entfernt vom zentralen supermassiven Schwarzen Loch, welches den Quasar antreibt. Sie sind wahrscheinlich schuldig für die Schockwellen in den Superwinden.

Der Zusammenschluss oder auch Kollision von Galaxien ist die wahrscheinlichste Ursache für die Zündung oder das Anschalten des Quasars. Computersimulationen zeigen, dass durch eine Galaxievermischung Gas zur zentralen Region gedrückt wird, wo es einen Ausbruch von Sternentstehungen auslöst und Treibstoff für das gewaltige Schwarze Loch liefert.

Der Fluss des Gases ins Schwarze Loch liefert enorme Energien und so wird ein Quasar geboren. Der Energieaustoß des Quasars übertrifft dabei das Energielevel der umgebenen Galaxie und schleudert gewaltige Gasmengen durch die galaktischen Superwinde heraus.

Über einen Zeitraum von mehr als 100 Millionen Jahren, wird so ein Großteil des Gases durch die Superwinde hinfort getragen und bringt so die Sternentstehung und das Wachstum des supermassiven Schwarzen Loches zum Erliegen. Die Quasarphase geht zu Ende und die Galaxie kehrt zu einem normalen Leben zurück.

Quelle: Chandra X-Ray Observatory Center

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