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Rätselhafte Wolke über Norddeutschland

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Wie mehrere deutsche Nachrichtenagenturen berichten ermittelt die Staatsanwaltschaft Bonn gegen unbekannt, wegen eines unerklärlichen und nicht natürlichen Auftretens einer gigantischen Wolke über Norddeutschland. Die wahrscheinlichste Ursache sind geheime militärische Wetterexperimente.

Was bereits letzte Woche in der Hannoversche Allgemeine Zeitung und am Wochenende auf etlichen weiteren Nachrichtenseite (z.B. Telepolis) für Schlagzeilen sorgte, ist ein Verschwörungsklassiker aller erster Güte und liefert den Stoff für einen Hollywood Film.

Kurios wir das Ganze dadurch, das mehrere renommierte Institute keine Erklärung haben und ein natürliches Phänomen ausgeschlossen werden kann.

Was ist geschehen?

Auf Radarbildern war am 19. Juli 2005 eindeutig eine dichte Wolke zu erkennen die sich von der Nordseeküste bis nach Hessen erstreckte und somit eine Länge von etwa 400 Kilometern hatte bei einer Breite von 100 Kilometern. Deswegen prophezeiten die Wetterexperten auch starke Regenfälle, die aber niemals stattgefunden haben.

Nun jetzt könnte man natürlich (ironisch) Fragen, seit wann die Meteorologen das Wetter überhaupt richtig vorhersagen, doch was hier geschehen ist „geht nicht mit rechten Dingen zu“ wie Karsten Brandt vom Wetterdienst Donnerwetter in Bonn sagt.

Ein technischer Fehler der Radaranlage kann ausgeschlossen werden, da das Auftreten der merkwürdigen Wolke von unabhängigen Radarstationen aus ganz Deutschland und selbst aus den Niederlanden eindeutig aufgezeichnet worden ist.

Als wahrscheinlichste Ursache gilt für die deutschen Wetterexperten geheime militärische Experimente eines NATO Verbündeten, da nach Medienberichten weder die deutsche Bundeswehr noch die holländischen Streitkräfte an so einem Experiment gearbeitet haben.

Das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrttechnik sowie weitere Wissenschaftler von anderen Instituten kommen zu dem Ergebnis, das die Teilchen von mehreren Flugzeugen (mindestens drei) aus etwa 6 Kilometern Höhe ausgestreut wurden.

Über das Ziel des Experiments kann nur gemutmaßt werden, doch nach Aussage deutscher Experten ist eine großflächige Umweltverschmutzung nicht auszuschließen, weshalb auch die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Übrigens wurden großflächige Wetterexperimente 1977 durch eine UNO Richtlinie verboten, dennoch haben russische Streitkräfte schon öfters, über dem eigenen Territorium und ohne Geheimhaltung, manipulierend in das Wetter eingegriffen, um z.B. für besondere Festlichkeiten oder den Paraden zur Feier des Ende des „großen vaterländischen Krieges“ (2. Weltkrieg) schönes Wetter zu haben.

Aber auch der umgekehrte Weg ist machbar, wie eine Wolkenimpfung mit Silberjodid, wodurch künstlicher Regen ausgelöst werden kann, und hier steht insbesondere das britische Militär im Verdacht an solchen Experimente aktiv geforscht zu haben.

Weitere Informationen: Wikipedia - Wetterbeeinflussung

 

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