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Hubble’s Blick auf den Orion Nebel

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Das Hubble Weltraumteleskop machte mit der Advanced Camera for Surveys (ACS) beeindruckende Aufnahmen des Orion Nebels, einer bekannten Sternentstehungsregion.

Auf dem Bild sind mehr als 3.000 Sterne unterschiedlicher Größe, von denen manche bisher nie zuvor im sichtbaren Licht abgebildet wurden.

Sein charakteristisches Aussehen verdankt der Orion Nebel vor allem jungen und massereichen Sternen, die auch für die dichten Säulen aus Gas verantwortlich sind. Die helle zentrale Region ist Heimat von den vier größten Sternen. Diese Sterne werden auch Trapezium genannt, da sie trapezförmig angeordnet sind.

Das helle glühen auf der oberen Bildhälfte wird durch M43 verursacht, dabei handelt es sich um eine Art Miniatur Version des Orion Nebels, der lediglich durch einen Stern geformt wird. 

Die schwach leuchtenden Roten Sterne am unteren Rand des Bildes bestehen aus unzähligen Braunen Zwergen, die dank Hubble zum ersten Mal im sichtbaren Licht abgelichtet wurden. Bei Braunen Zwergen handelt es sich um eine Zwischenstufe zwischen Stern und Planet, da diese kühlen Objekte nicht genügend Masse besitzen, um die inneren Kernfusionsprozesse in Gang zu setzen.

Der Orion Nebel ist 1.500 Lichtjahre entfernt und ist die naheliegendste Sternentstehungsregion. Astronomen benutzten 520 Bilder des Hubble Weltraumteleskops aus fünf verschiedenen Farben, um dieses Bild zu erstellen. Des weiteren wurde auch auf Aufnahmen von erdgebundenen Observatorien zurückgegriffen.

Quelle: Hubble Site

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