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NASA bereitet sich für die Rückkehr der Stardust Mission vor

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Nach 4,63 Milliarden Kilometern nährt sich die Stardust Sonde der NASA wieder der Erde, inklusive gesammelter Staubpartikel eines Kometen.

Wissenschaftler erwarten von dem gesammelten Material Antworten auf fundamentale Fragen, so soll unter anderem die Frage nach dem Ursprung des Sonnensystems geklärt werden.

Der Probenbehälter wird mit 46.440 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eintreten und damit das schnellste von Menschenhand entwickelte Objekt darstellen, das zur Erde zurückkehrt und damit sogar den Geschwindigkeitsrekord der Apollo Kapseln einstellen. Die Rückkehr wird für den 15. Januar 2006 erwartet.  

„Kometen gehören zu den informativsten Körpern des Sonnensystems. Je mehr wir von einer wissenschaftlichen Mission wie Stardust lernen, desto besser vorbereitet sind wir für die menschliche Erforschung des Mondes, des Mars und darüber hinaus“ sagt Dr. Mary Cleave vom Science Mission Directorate der NASA.  

Doch bevor die Wissenschaftler die Kapsel auf dem Air Force Testgelände in Utah bergen können, ist es entscheidend das beim geplanten Landemanöver alles reibungslos klappt. Die Muttersonde wird den Probenbehälter freigeben und dieser wird 4 h autonom weiterfliegen und in 125 Kilometern Höhe über dem Pazifischen Ozean in die Erdatmosphäre eintreten.

Zunächst wird die Sonde durch die Reibung mit der Atmosphäre an Geschwindigkeit verlieren, bevor in 32 Kilometer Höhe ein Fallschirm geöffnet wird. Sobald sich die Kapsel in 3 Kilometern Höhe befindet, öffnet sich der Hauptfallschirm.

Anschließend soll der Probenbehälter mit einem Helikopter geortet und geborgen werden und in ein spezielles Labor des Johnson Space Center der NASA in Houston gebracht werden.

Bei der Genesis Mission, einer vergleichbaren Mission, öffneten sich die Fallschirme nicht, weshalb die Sonde mit mehreren hundert Kilometern pro Stunde in den Boden gerammt und ein Großteil des Materials kontaminiert wurde.

Quelle: JPL

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