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Katzenförmiger Nebel entpuppt sich als Überbleibsel zweier Supernovae

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Ein zusammengesetztes Röntgenstrahlbild, aufgenommen mit dem Chandra Röntgenstrahlen Observatorium, enthüllt einen katzenförmigen Nebel, bei dem es sich um die Überreste von zwei Supernova Explosionen handelt und die in der Großen Magellanschen Wolke beheimatet sind, über 160.000 Lichtjahre entfernt.

Obwohl es so aussieht als ob sich die Schalen aus heißem Gas abkühlen, ist dies eine Illusion. Das Chandra Spektrum zeigt nämlich, das die heiße Gashülle in der linken oberen Bildhälfte beträchtlich mehr Eisen enthält als die andere Gashülle. Das hohe Eisenvorkommen deutet darauf hin, das dieser Supernova Überrest, von einer Typ Ia Supernova stammt, der durch den Einfall von Materie eines Begleitsterns auf einen Weißen Zwerg ausgelöst wurde.

Im Gegensatz dazu belegen die niedrigen Eisenwerte in der unteren Gashülle, dass es sich hier um eine Typ II Supernova gehandelt haben muss, bei der ein junger massereicher Stern, der seinen Brennstoff aufgebraucht hat, explodiert ist.

Interessant dabei ist, das es Milliarden von Jahren dauert einen Weißen Zwerg zu bilden (auch unsere Sonne wird nach dem sie ihren Kernbrennstoff aufgebraucht und ihre äußere Hülle abgesprengt hat einen planetarischen Nebel bilden, in dessen Zentrum ein Weißer Zwerg übrig bleibt) wohingegen es nur wenige Millionen Jahre dauert bevor ein massereicher Stern in einer Supernova vergeht.

Deshalb ist es sehr unwahrscheinlich das die explodierten Sterne in direkter Nachbarschaft lagen, sondern die gegenwärtige Nachbarschaft ist ehr ein Resultat einer geänderten Ausrichtung ist.

Quelle: Chandra X-Ray Observatory Center

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