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Die Andromeda Galaxie durch Spitzers Augen

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Das Spitzer Weltraumteleskop der NASA hat im Infrarotbereich eine erstaunliche Aufnahme von M31 gemacht, besser bekannt als Andromeda Galaxie.

Die Andromeda Galaxie galt lange als Schwestergalaxie der Milchstraße und gehört neben unserer eigenen Galaxie zu den best Studiertesten am Himmel, dennoch entdeckten Spitzer sensible Infrarotaugen interessante neue Eigenschaften. Inklusive helle alternde Sterne und einer spiralförmigen Struktur im Zentrum der Galaxie.

Die Infrarotaufnahmen enthüllen außerdem einen ausgelagerten Ring, in dem eine Vielzahl neuer Sterne entsteht und außerdem ein Loch in den Spiralarmen. Die wahrscheinlichste Ursache für diese Unausgewogenheit ist die Interaktion mit kleineren Satellitengalaxien, die sich um Andromeda befinden.

„Gelegentlich treffen kleinere Satellitengalaxien auf größere Galaxien“ sagt Dr. Karl Gordon vom Steward Observatory der University of Arizona. „Es scheint so, als ob eine kleine Galaxie ein Loch in Andromedas Scheibe geschlagen hat.“

Mit cirka 2,5 Millionen Lichtjahren Entfernung ist Andromeda die naheliegendste Spiralgalaxie und die einzige die auch mit bloßem Auge erkennbar ist. Doch während wir die Milchstraße nur als ein schmales Band am Filament wahrnehmen, schließlich liegt unser Sonnensystem in einem Spiralarm, erscheint die Andromeda Galaxie in voller Pracht. Aber dies wird sich eines Tages ändern, da die Astronomen heute davon ausgehen, das eines Tages Andromeda und unsere Galaxie miteinander verschmelzen.

Dank der Auflösung und Sensitivität von Spitzers Augen können die Astronomen auch Staub sehen, der von benachbarten Sternen erhitzt wird und die Struktur der Spiralarme in einen nie da gewesenen Detailreichtum untersuchen.

„Im Gegensatz zu der glatten Erscheinung von Andromeda im optischen Bereich, enthüllt das Spitzer Bild einen gut ausgebildeten Kern und ein System von Spiralarmen“ sagt Dr. Susan Stolovy vom California Institute of Technology in Pasadena.

Die zentrale Auswölbung, auch Halo genannt, glüht dabei förmlich im Licht, was auf Staubpartikel zurückzuführen ist, die wiederum von alten Riesensternen erhitzt werden.

Quelle: Spitzer Space Telescope

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