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Ungewöhnliche Geologie auf dem Saturnmond Enceladus

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Die Cassini Sonde liefert detailreiches Bildmaterial der südlichen Hemisphäre des Mondes, die ungewöhnliche geologische Eigenschaften enthüllen und zudem das jüngste Terrain eines Mondes zeigen, dies deutet auf eine sehr komplexe Evolution hin.

Die Cassini Sonde flog am 14. Juli in nur 175 Kilometern Entfernung am Mond vorbei. Von besonderem Interesse für die Wissenschaftler ist dabei eine Region in der Nähe des Südpols, die fast vollkommen frei von Einschlgaskratern ist und eine einzigartige Plattentektonik besitzt, die das ganze Gebiet mit hausgroßen Eisblöcken überzieht.

Saturns weißer und hellster Begleiter hat die am stärkste reflektierende Oberfläche in unserem Sonnensystem. Frühere Vorbeiflüge der Cassini Sonde haben bereits gezeigt, dass Enceladus im Vergleich zu anderen Saturnmonden nur leicht mit Kratern übersät ist, aber zerknitterte Regionen und gebrochene Ebenen besitzt.

Die südlichste Region des Mondes ist wahrscheinlich am aktivsten und dies könnte auf eine Veränderung der Rotationsperiode des Mondes hindeuten. Falls dem so ist, würde dies den Wissenschaftlern helfen die ungewöhnliche Oberfläche mit durchkreuzenden Falten und Graten zu verstehen.

Die außergewöhnlichsten Bilder zeigen Eisblöcke von 10-100 m Größe, in einer Region, die ungewöhnlicherweise nicht mit dem feinkörnigen Eispanzer bedeckt ist wie der Rest des Mondes.

Falschfarbenaufnahmen dieser Region zeigen das größte Gebiet an grobkörnigen Eisbrüchen des gesamten Mondes, was ebenfalls auf eine junge Oberfläche hindeutet.

Quelle: ESA

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