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Space Shuttle erfolgreich gelandet

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Das Space Shuttle Columbia landete gegen 14:00 Uhr MESZ auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien.

„touched down“ – Die Discovery ist sicher während der Kalifornischen Nacht gelandet. Damit geht die erste Shuttlemission seit der Columbia Tragödie erfolgreich zu Ende.

Während der zweiwöchigen Mission, deren Primärmission die Lieferungen von notwendigen Ersatzteilen für die ISS war, so wurde ein notwendiges Gyroskop geliefert um die Station auf ihren Orbit halten zu können, wurde auch die erste Shuttlereparatur im Orbit durchgeführt, bei der überstehendes Isoliermaterial des Hitzeschildes entfernt wurde.

Die Mission stieß weltweit auf großes Interesse, da dies die erste Mission seit dem Unglück des Space Shuttles Columbia war und alle anderen übrig geblieben Orbiter (Atlantis, Endeavour und Discovery) seitdem Startverbot hatten.   

Eigentlich sollte das Space Shuttle Discovery unter der Leitung von Eileen Collins, die bereits zum vierten Mal (STS-63, STS-84, STS-93 und jetzt STS-114) im All war und bereits bei der Mission STS-93 als erster weiblicher Commander die Verantwortung hatte, gestern am Kennedy Space Center in Florida landen, doch niedrige Wolken am Landeplatz sorgten für einen 24-stündigen Aufschub. Doch da auch heute das Wetter in Florida nicht optimal war, wurde auf einen der möglichen Ausweichlandeplätze zurückgegriffen, weshalb die Discovery jetzt mit einer umgebauten Boeing 747 zurück an Florida gebracht werden muss, um gewartet werden zu können.    

Da der nächste geplante Start des Space Shuttles Atlantis mit den deutschen Astronauten Thomas Reiter an Bord für September geplant war, steht die NASA unter Druck, das Problem mit der Schaumstoffisolierung des externen Treibstofftanks zu lösen, da sich auch beim Start der Discovery wieder Teile gelöst haben, diesmal aber ohne Beschädigungen des Hitzeschildes zu verursachen.

Aufgrund der langen Pause der Shuttleflüge liegt man im Zeitplan beim Aufbau der ISS zurück. Außerdem sorgen die strengen Bedingungen für einen Start, die optimale Wetterbedingen und Tageslicht vorsehen, damit die zahlreichen Kameras am Startplatz jede Sekunde des Starts aufzeichnen können, in Verbindung mit der Umlaufperiode der ISS für begrenzte Startfenster.

Wie viele Flüge noch mit einem Space Shuttle ins All starten und ob die Internationale Raumstation noch fertig gestellt wird, steht zur Zeit buchstäblich in den Sternen.

Quelle: NASA

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