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Der taumelnde Mond Hyperion

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Neue Bilder der Cassini Sonde zeigen den taumelnden Saturnmond Hyperion. Es sind die besten Bilder, die bisher vom eisigen und irregulärgeformten Mond gemacht wurden.

Aufgenommen wurden die Bilder mit der narrow-angle camera zwischen dem 9. und 11. Juni 2005 aus einer Entfernung von 815.000 bis 168.000 Kilometern und lieferten genug Material für eine kleine Videoanimation, die den Anflug auf den Mond zeigt. Die maximale Auflösung beträgt dabei 1 Kilometer pro Pixel.

Hyperion ist ungewöhnlich geformt und besitzt eine unrunde Form, die mit Einschlagskratern übersäht ist.

Frühere Untersuchungen zeigten, das Hyperion lediglich 60 % der Dichte von Wassereis besitzt und dies könnte darauf hindeuten, dass größere Bereiche im Inneren leere Hohlräume sind und dass Mond insgesamt porös ist. Hyperion besitzt nur eine schwache Gravitationskraft und hat ähnliche Eigenschaften wie ein von Hand geformter Schneeball.

Hyperion wurde im September 1848 entdeckt und wurde nachdem Titanen aus der griechischen Mythologie benannt. Seine Umlaufperiode um Saturn beträgt 21 Tagen 6 Stunden und 43 Minuten.

Aufnahmen der Voyager 2 Sonde und erdgebundene photometrische Untersuchungen zeigten, dass Hyperions Rotation chaotisch ist, wobei seine Rotationsachse in völlig unvorhersehbarer Weise schwankt. Er ist der einzige bekannte Mond im Sonnensystem, der dieses Verhalten aufweist.

Quelle: JPL

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