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Plutos Horizont

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Der im März 1930 am Lowell Observatory in Arizona entdeckte Planet Pluto wurde als einziger Planet unseres Sonnensystems nicht von einer irdischen Sonde untersucht. Doch dies wird sich im Januar 2006 ändern.

Sechsundsiebzig Jahre nach seiner Entdeckung startet eine Sonde, um auch die letzten Geheimnisse des neunten und vermeintlich letzten Planeten zu lüften. Pluto ist nämlich noch immer eine geheimnisvolle Welt, da nicht einmal das Hubble Weltraumteleskop Oberflächendetails erspähen kann. Doch nicht nur Pluto, sondern auch sein Mond Charon werden von der Erde Besuch bekommen. Darüber hinaus soll auch das ein oder andere Rätsel des Kuiper Gürtels gelöst werden.  

Im Januar 2006 wird dann die New Horizon Mission vom Kennedy Space Center mit einer Atlas V Rakete gestartet. Da die Sonde auf ihrer Reise zum Rand des Sonnensystems nicht mit Solarkollektoren ausgestattet werden kann, wird sie über einen radioisotope thermoelectric generator (RTG) verfügen, der die Hitze die beim Plutonium Dioxid Zerfall entsteht in elektrische Energie umwandelt.  

Die Zeit drängt

Die eigentlich schon abgesagte Mission wurde letztendlich doch realisiert, da öffentliche Proteste die Verantwortlichen umstimmten. Schließlich drängt die Zeit, da eine Reise zum Pluto etwa 10 Jahre dauert und der Planet ab 2020 wieder in den Tiefen des Kupier Gürtels verschwindet und so für die nächsten 200 Jahre nicht erreichbar sein wird, zumal der Planet nur in Sonnennähe eine dünne Atmosphäre bildet.

Der Kupier Gürtel besteht aus unzähligen Eisbrocken unterschiedlicher Größe und beherbergt zahlreiche interessante Objekte wie die Planetoiden Quaoar und Sedna.

Quelle: NASA

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