Poll: Weltraumtourismus
Für welchen Betrag würdest du ins All fliegen?
Home | News | Cassini Sonde entdeckt neue Saturnmonde und Ringe

Cassini Sonde entdeckt neue Saturnmonde und Ringe

Font size: Decrease font Enlarge font

Die amerikanische Cassini Sonde machte neue interessante Entdeckungen, so fand sie trümmerhaufenähnliche Monde, neue klumpige Ringe und eine dynamische Magnetosphäre.

„Für die letzten sieben Monate war es eine durchgehend, wissenschaftlich, packende Mission“ sagt Dr. Dennis Matson vom Jet Propulsion Laboratory.

So wurde entdeckt, dass die Saturnmonde Atlas und Pan den Hütern von Saturns F Ring, Prometheus und Pandora, ähneln. Ihre Masse impliziert, dass diese Monde sehr porös sind und Ähnlichkeit mit einem Trümmerhaufen haben.

Eine andere Entdeckung war der winzige Mond, etwa 5 km groß, der auf den Namen Polydeuces getauft wurde. Polydeuces ist ein Begleiter oder „Trojanischer“ Mond von Dione. Trojanische Monde werden in der Nähe stabiler Gravitationspunkte gefunden oder befinden sich hinter größeren Monden. Saturn ist der einzige Planet den wir kennen der Monde mit diesen Eigenschaften besitzt.

Außerdem wurden weitere dunkle Ringe auf Cassini Bildern entdeckt und Wissenschaftler fanden heraus, dass Saturns Winde sich mit der Höhe ändern und das aus größeren Stürmen, kleinere Stürme aufkommen. Des weiteren gibt es auf den Bildern die ersten möglichen Beweise für den Prozess, der die Saturnwinde aufrecht erhält.

Andere Resultate verbessern das Verständnis für die komplexe magnetische Umwelt. „Saturns Magnetosphäre ist wirklich einzigartig. Sie ist dynamisch wie die von Jupiter doch chemisch erinnert sie an, die wasserbasierten Plasmas die Kometen umgeben“ so Dr. David Young vom Southwest Research Institute.

Eine weitere Überraschung wurde durch das ion and neutral mass spectrometer instrument gemacht, welche molekulare Sauerstoffionen über den Saturnringen gemessen hat. „Dies ist die erste Überraschung seitdem entdeckt wurde, das die Ringe aus Wassereis bestehen“ sagt Dr. Hunter Waite von der University of Michigan. „Dies hat womöglich wichtige Konsequenzen für die Identifikation spektraler Eigenschaften bei der Suche nach Leben auf extraterrestrischen Planetensystemen.“

Die Menge an molekularem Sauerstoff auf der Erde ist Ausdruck der bilogischen Vielfalt, aber diese neuen Messungen im Saturnsystem zeigen, das auch leblose Prozesse mit einer kalten Eisoberflächen dafür verantwortlich sein können.

Quelle: JPL

Comments (0 posted):

Post your comment comment

Please enter the code you see in the image:

  • email Email to a friend
  • print Print version
  • Plain text Plain text
Tags
Rate this article
0