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ISS: Erneute Probleme mit der Sauerstoffversorgung

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Der elektrische Sauerstoffgenerator an Bord der Internationalen Raumstation ist zum Neujahrsanfang ausgefallen und nach drei gescheiterten Versuchen den Generator wieder zum Laufen zu bringen, haben die Besatzungsmitglieder die Sauerstoffreserven eines russischen Versorgungsschiffes angezapft.

Weitere Versuche den Generator wieder ans Laufen zu bringen werden für die nächsten Tage erwartet, doch bis zur Stunde ist nicht klar, warum der Generator ausgefallen ist. Grund zur Sorge besteht allerdings nicht, denn mit dem heutigen Tag hat die zehnte ISS-Besatzung bestehend aus Commander Leroy Chiao (USA) und Flugingenieur Salizhan Sharipov (RUS) noch genug Luft für 57 Tage.

Die meisten Sauerstoffreserven liegen in so genannten "candles" vor, welche den Sauerstoff als ein Nebenprodukt bei der Verbrennung liefern, darüber hinaus gibt es noch Luft in dem besagten Progress Frachter (Nr.16) der seit Weihnachten an der Station angedockt ist.

Der nächste Versorgungsfrachter wird die Station am 2. März erreichen und zusätzlichen Sauerstoff mitbringen, doch die Verantwortlichen sind optimistisch bis dahin das Problem mit dem Generator gelöst zu haben.

Eine ähnliche Fehlfunktion gab es bereits im August, als die Neunte ISS- Besatzung an Bord war. Damals löste eine zusätzliche Pumpe das Problem und weitere Ersatzteile, die mit einem Progressfrachter zur Station gebracht wurden.

Quelle: Spaceflightnow.com

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