Eine neue Sicht auf das Universum
Astronomen benutzten das National Science Foundation's Very Large Array (VLA) um eine neue Karte des Universums im Radiobereich zu erstellen und bekommen einen verlockenden Blick, tief in das frühe Universum.
Das VLA Low-frequency Sky Survey (VLSS) produziert Bilder des Himmels in einem Frequenzbereich von 74 MHz, eine etwas niedrige Frequenz als üblicherweise bei der Radioastronomie benutzt wird.
"Aufgrund der Ionosphäre der Erde, ist es nicht einfach in einem so niedrigen Frequenzbereich hoch auflösende Bilder zu machen und erst in den vergangenen Jahren wurde die Technik entwickelt um dies möglich zu machen" sagt Rick Perley vom National Radio Astronomy Observatory (NRAO).
Die hoch auflösenden VLSS Bilder geben den Astronomen ein Blick auf das Universum durch ein neues "Fenster", möglicherweise entdecken sie seltene oder wichtige Objekte.
"Wir erwarten weit entfernte Radiogalaxien, Galaxien die gewaltige Jets mit annährender Lichtgeschwindigkeit ausspucken und durch supermassive Schwarze Löcher angetrieben werden, zu finden" sagt Joseph Lazio vom Naval Research Laboratory in Washington.
Eine andere faszinierende Möglichkeit, der "niedrig Frequenz Astronomie" ist das Enthüllen von "Halos" oder "Relikten" die durch Galaxienkollisionen in Clustern entstanden sind. Außerdem erhoffen sich die Astronomen das Aufspüren bislang unbekannter Pulsare, superdichte rotierende Neutronensterne.
Es ist aber auch möglich, dass neue extrasolare Planeten von Typ "Super Jupiters" um weit entfernte Sterne entdeckt werden.
Quelle: NRAO



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