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"Sesselastronomen" entdecken eine Kometenbahn

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In dieser Woche einen Kometen zu entdecken ist relativ einfach, fast so einfach wie einen Computer einzuschalten. Unterstützung bekommen die Astronomen dabei von der Sonnenbeobachtungssonde SOHO.

Der beobachtete Komet ist gegenwärtig 16 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, wodurch er leichter zu beobachten ist. Besonders der Solar and Heliospheric Observatory (SOHO) Satellit hat einen einzigartigen Blick auf den Kometen. Er sieht "was niemand sonst auf der Welt kann" so Dr. Bernhard Fleck von der ESA.

Der Komet mit der Bezeichnung ASAS (C/2004 R2) gehört gegenwärtig zu den hellsten Kometen. Astronomen geben Kometen einen Zahlenwert als Helligkeitswert, wobei eine 0 bedeutet, dass dieser Komet auch von der Erde aus beobachtbar ist und je höher die Zahl liegt desto besser ist das Objekt sichtbar, während eine negative Zahl einen weniger leuchtenden Kometen bezeichnet. Astronomen schätzen den Wert bei diesem Kometen auf 4.

Der Komet wurde durch Grzegorz Pojmanski vom Warsaw Astronomical Observatory aus Polen, mit einem kleinen Teleskop in Chile, entdeckt.

Kometen werden manchmal auch als dreckige Schneebälle bezeichnet, da ihre Hauptbestandteile Schnee und Eis sind. Wissenschaftler glauben das ihr Ursprung in der Oort'schen Wolke liegt, jenseits des Planeten Neptun. Außerdem bilden sie in Sonnennähe ihren typischen Schweif.

Quelle: NASA

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