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Hier kommt das 30-Meter Teleskop

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Optische- sowie Infrarot-Dreißig Meter Teleskope, die erdbasiert sind, sollten um das Jahr 2011 fertig gestellt und im Jahr 2015 einsatzbereit sein. Vier solcher Instrumente sind derzeit in Arbeit, CalTech's TMT, Gemini's GSMT, Canada's VLOT und Europe's ELT.

Mit einer 100-fach höheren Vergrößerung als das Hubble und 3-mal höheren Auflösung als die Keck Instrumente, werden diese Geräte den Schlüssel zu neuen Verständnissen über unser Universum liefern.

Erdbasierte 30-Meter Teleskope werden gesponsert und derzeit geplant. Caltech's TMT Projekt wird in den Jahren 2006 und 2007 Design-Reviews unterzogen, und es ist geplant, die gesamten Konstruktionskosten im Juli 2008 von der "Gordon and Betty Moore Foundation" zu erhalten. Gordon Moore [berühmt für Moore's Gesetz] war der Gründer von Intel. Seine Stiftung steuerte 17 Millionen Dollar bei, für das Design des TMT im Oktober 2003. Insgesamt wird damit gerechnet, dass das Instrument ca. 800 Millionen Dollar kosten wird.

Adaptive Optiken habe sich als großer Erfolg erwiesen und sind ein Grund dafür, dass es kein Ersatz für das Hubble geben wird. Diese drei Instrumente werden ihren ersten Einsatz, mit einigen ihrer Segmente, ungefähr zur selben Zeit haben, an dem das 6.5 Meter James Webb Space Telescope seine Mission im Jahr 2011 beginnen wird.

Robert Gilmozzi's Over Whelmingly Large Telescope [OWL project] versucht auch 2015 einsatzbereit zu sein, hat aber mit mehr finanziellen und technischen Hindernissen zu kämpfen als die 30-Meter Instrumente. Wenn das OWL nicht um diese Zeit herum gebaut wird, werden wahrscheinlich ähnliche Designs in der folgenden Dekade benutzt werden.

Diese Instrumente werden in der Lage sein viele Aufgaben zu erledigen, die heutige Teleskope entweder nicht können oder nur durch kostspielige Beobachtungszeiten erreichen könnten, wie die folgenden:

Kartografie der Dichte sowie Gehalt an schweren Elementen im intergalaktischen Medium vom nahen bis über z=1.5 hinaus, durch Messung der Details von Absorbationsspektren von 100.000 QSOs.

Beobachtung des Prozesses der Galaxienentstehung durch Untersuchung ionisierter Gaswolken von z=3 bis z=8 - Anmerkung: Diese Instrumente können Quellen erkennen, die bis zu 150 parsecs beieinander stehen für z=3

Aufzeigen der Ablenkung der Bilder von Hintergrundgalaxien beobachtet durch einen Galaxiencluster, um so die Gegenwart von Dunkler Materie in bisher nicht da gewesenen Einzelheiten zu kartografieren

Aufzeichnung von Sternenpopulationen in nahen Galaxien durch Beobachtung der Vorkommen von Elementen und Bestimmung der Entstehungsgeschichte

Beobachtung von Planetenbildung um die 1000 nächsten, neuen Sterne. Dieses Instrument wird in der Lage sein 0.4AU aufzulösen bei Objekten in 33 Lichtjahren Entfernung

Entdeckung und Charakterisierung von Alten Planten um nahe Sterne herum.

Quelle: Spacenight.org

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