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Der Mars hatte womöglich einmal größere Seen oder gar einen Ozean

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Durch die Auswertung der Daten, die von den beiden Rovers und den verschiedenen Sonden die momentan um den Roten Planeten kreisen gesammelt wurden, kamen Wissenschaftler der University of Colorado zu dem Schluss, das das Landegebiet des Opportunity Rover einst von einem größeren See bedeckt war.

Brian Hynek vom Laboratory for Atmospheric and Space Physics sagt, das Daten von der Mars Global Surveyor und Mars Odyssey Sonde zeigen, das die Gegend um die Landestelle des Opportunity Rover wahrscheinlich einst von einem 330.000 Quadratkilometer großen See bedeckt war.

Bereits im März zeigten die Instrumente des Opportunity Rovers im Landegebiet Meridiani Planum das die hiesigen Felsen reich an dem Mineral Hämatit sind und sie des weiteren auch Sulfate enthalten, die eigentlich nur durch die Interaktion von Wasser mit den Marsfelsen erklärbar ist.

"Falls die outcrops ein Resultat der Seeablagerungen sind, muss die Wassermenge vergleichbar mit der aller Great Lakes oder der Ostsee sein" so Hynek. Außerdem spekulierte er, dass zukünftige Studien vielleicht sogar belegen, dass dieser vergangene See noch größer gewesen ist.

Das thermal emission imaging system kurz THEMIS an Bord der Mars Odyssey Sonde wurde benutzt um die Partikelgröße der Felsen nahe der Oberfläche abzuleiten.

Thermische Messungen belegen die allgemeine Annahme, dass sich Felsen tagsüber langsamer aufwärmen und nachts langsamer abkühlen und durch eine thermische Karte des Mars, die durch Hynek erstellt wurde, kam man zu dem Schluss: "Die thermische Trägheit für diese Region ist relativ hoch, dies deutet darauf hin, dass sie einen beachtlichen Felsuntergrund enthält."

"Ich glaube die neuen Ergebnisse zeigen Beweise dafür, dass größere Mengen Wasser über einen längeren Zeitraum auf dem Mars vorhanden waren und somit die Wahrscheinlichkeit, für vergangenes Leben auf dem Mars erhöhen" so Hynek.

"Orbitale Beobachtungen und zukünftige Landemissionen werden entscheidende Details über das Vermächtnis des flüssigen Wassers auf dem Mars liefern und ob Lebensformen jemals ein Teil dieses Vermächtnisses waren" sagt Des Marais, Mitglied des Mars rover science team.

Quelle: University of Colorado

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