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Chandra entdeckt frühe Phase eines kosmischen Zusammenschluss

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Ein Bild des Galaxiehaufens Abell 2125 vom Chandra Röntgenstrahlen Observatorium enthüllt komplexe mehrere Millionen Grad heiße Wolken bei der Fusionierung.

Zehn dieser punktgroßen Quellen sind vereinigt mit Galaxien aus dem Haufen, während es sich bei dem Rest vermutlich um im Hintergrund liegende Galaxien handelt. So handelt es sich bei der kleinen hellen Erscheinung am rechten unteren Bildrand um eine Hintergrund Galaxie, die nicht mit Abell 2125 in Verbindung steht.

Die große helle Gaswolke auf der oberen linken Bildhälfte hingegen ist der Kern des Clusters und setzt sich aus hunderten einzelner Galaxien zusammen. Außerdem besteht diese Wolke aus mehreren gestreckten Wolken, die sich vermischen. Bilder von Chandra, Hubble und dem Very Large Teleskop zeigen das mehrere Galaxien im Kern des Galaxiehaufens ihr Gas abgestreift haben, als sie sich durch umgebendes Gas, mit einem hohen Druck, bewegten. Dieser Abstreifungsprozess hat den Kern des Galaxiehaufens mit schwereren Elementen wie Eisen angereichert.

Im Gegensatz umfasst die Wolke auf der rechten Bildhälfte hunderte von Galaxien die eine außergewöhnlich niedrige Konzentration an Eisen Atomen haben. Aus irgendeinem Grund muss es bei den Fusionsprozessen nicht zu einem Abstreifungsprozess gekommen sein.

Um einen so massiven Galaxiehaufen zu bilden, bedarf es mehrere Prozesse und einen Zeitraum von Milliarden von Jahren. Die Beobachtungen von Abell 2125 bringen da nur wenig Licht ins Dunkel.

Quelle: Chandra X-Ray Observatory Center

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