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Start von Messenger verschoben

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Eigentlich sollte heute die Messenger Sonde der NASA zum Planeten Merkur, mit einer von Boeing gebauten Delta II Rakete, von Cape Canaveral aus, starten, doch aufgrund schlechten Wetters wurde der Start auf morgen verlegt.

Bislang hat nur eine Sonde den Planeten Merkur untersucht, es war die Mariner 10 Mission der NASA die 1974-75 insgesamt dreimal am Planeten vorbei geflogen ist und zahlreiche Fotos machte. Doch dabei wurde lediglich eine Seite des Planeten abgelichtet, mehr als 50 % des Planeten sind auch noch heute nahezu unbekannt.

Messenger steht für MErcury Surface, Space ENvironment, GEochemistry and Ranging und viele der Basiskomponenten der Sonde sind ähnlich den Komponenten die auch in anderen Sonden zum Einsatz kamen, dadurch wurden die Kosten niedrig gehalten, doch weist die Messenger Sonde auch einzigartige Eigenschaften auf, so besteht die Struktur der Sonde zum ersten mal vollständig aus einem Verbundwerkstoff und ist dementsprechend leicht.

Der sonnenächste Planet Merkur beherbergt noch eine Vielzahl an Geheimnissen, so ist noch immer nicht geklärt, ob es Eis auf diesem Planeten gibt, obwohl in der Sonnenseite bis zu 450 Grad Celsius herrschen können, doch besitzt der Planet zahlreiche tiefe Krater, wo keine Sonnenstrahlen hinkommen. Außerdem soll der Aufbau des Planeten endgültig geklärt werden, denn Merkur ist nach der Erde der zweitdichteste Planet im Sonnensystem.

Technische Details

Die Sonde besitzt ein Haupttriebwerk und hat 16 kleine Düsen für kleinere Kurskorrekturen mit einem Einkomponententreibstoff und allein der Treibstoff für diese Mission macht 55 % der Startmasse der Sonde aus. Für die Energieversorgung besitzt die Sonde Sonnensegel mit einer Fläche von 5 Quadratmetern, doch anders als bei einer Mission zum Jupiter wo die Sonnensegel langsam in den kritischen Bereich kommen da nicht mehr genügend Energie gewonnen werden kann, hat man bei einer Merkurmission das gegenteilige Problem, hier muss man verhindern das die Sonnensegel überhitzen und deswegen sind die Sonnensegel rotierbar.

Flugbahn

Die Sonde wird so genannte flybys an der Erde, zweimal an der Venus und dreimal am Merkur durchführen, bevor sie am 18. März 2011 endgültig in eine Umlaufbahn um den Planeten Merkur einschwenken wird.

Quelle: NASA

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