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Neugeborener Stern liefert Info's über den Ursprung des Sonnensystems

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Eine neue Untersuchung ertappt einen neugeborenen Stern, ähnlich unserer Sonne, bei einem feurigen Ausbruch. Röntgenstrahlbeobachtungen des Flare Ausbruchs liefern wichtige Informationen über die Evolution der jungen Sonne und dem Prozess der Planetenentstehung.

Im Januar entdeckte der Amateur Astronom Jay McNeil aus West Kentucky eine neue interstellare Wolke aus Gas und Staub in der Orion Region, die vorher von der Erde aus nicht sichtbar gewesen ist und jetzt die Bezeichnung McNeal Nebel trägt. Die Wolke wurde erst sichtbar, als ein neuer Stern im Inneren die dunkle Wolke erhellte. Bilder aus dieser Region enthüllen, dass ein sonnengroßer Stern für den Ausbruch verantwortlich ist.

Trotz das hunderte von Teleskopen jeden Abend den Nachthimmel untersuchen ist die Entdeckung eines neuen Sterns ein extrem seltenes Ereignis, das sich erst zweimal im letzten Jahrhundert ereignet hat. Was diesen Stern außerdem so besonders macht ist sein junges Alter, denn er ist noch nicht einmal eine Million Jahre alt. Astronomen gaben Sternen wie diesen die Bezeichnung FU-Orionis-type. Obwohl er bereits der dritte Stern dieses Typs ist, der bei einem Ausbruch erwischt wurde, ist er aber der Einzige, der es in der modernen Zeit tat und man so ihn nicht nur im sichtbaren Licht, sondern auch im Infrarot und Röntgenstrahlenbereich aufzeichnen konnte.

"Bei FU-Orionis Sternen sind diese Ausbrüche sehr kurz" sagt David Weintraub von der Vanderbilt University. "Sie werden in wenigen Monaten 100.000-mal heller und verblassen dann in einigen Monaten".

Da die Zeit für mögliche Untersuchungen extrem knapp bemessen ist, starteten Kastner und Weintraub ein Notfall Hilfeersuchen an das Chandra Röntgenstrahlen Observatorium.

Durch Chandra entdeckten die Astronomen, das der Stern dessen offizielle Bezeichnung V1647 Ori ist, eine sehr helle Röntgenstrahlquelle im März war und schon am Ende des Monats immer mehr verblasste.

Die Beobachtungen von V1647 Ori weisen darauf hin das eine protoplanetare Scheibe vorhanden ist. Dabei handelt es sich um eine dünne Scheibe aus Gas und Staub, in der durch Kollisionen untereinander Planetoiden entstehen können. Dies erklärt auch die starke Röntgenstrahlaktivität des Sterns, da es wahrscheinlich bei einem Flare Ausbruch zu einer Stoßentladung kam und so Material aus der Scheibe die Oberfläche des Sterns berührte.

Quelle: Spaceflightnow.com

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