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Hawking verliert seine Wette

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Der britische Physiker Stephen Hawking hat auf der 17. Internationalen Konferenz über Relativität und Gravitation in Dublin eine seiner bisherigen Theorien verworfen und der Frage nach einem Paralleluniversum eine Abfuhr erteilt.

Bislang ging Hawking davon aus, das alles, was in ein Schwarzes Loch gesogen wird, so für immer vollständig vernichtet wird, da dies aber nicht mit der Theorie der Quantenmechanik vereinbar ist, fand Hawking damals einen eleganten Ausweg, nämlich das alles, was verschlungen wird in einem Paralleluniversum wieder auftaucht.

Nun verwarf Hawking diese Theorie wieder und erklärte, das die Singularität, die entsteht wenn ein massereicher Stern sein Leben in einer Supernova beendet, die verschluckte Materie fest hält und sie erst wieder frei gibt wenn die Singularität zerfällt. Dabei wird die Materie in kein anderes Universum als unser eigenes geschickt.

"Es gibt kein Baby-Universum, wie ich einst dachte" alles bleibt also in unserem Universum. Des weiteren bedauerte Hawking, dass er die Science-Fiction-Gemeinde enttäuschen müsse. Aber seinen Erkenntnissen zufolge gebe es keine Möglichkeit, durch Schwarze Löcher in andere Universen zu reisen.

"Wenn du in ein Schwarzes Loch springst, wird deine Massenenergie wieder in unser Weltall zurückgegeben, allerdings in einer zermalmten Form, die keine Informationen mehr darüber enthält, wer du warst" so Hawking.

Hawking löste auch eine Wette ein, die er vor 29 Jahren mit dem Astrophysiker John Preskill eingegangen war, der schon damals darauf beharrt hatte, dass Materie in einem Schwarzen Loch nicht zerstört werden könne. Beide hatten um eine Enzyklopädie gewettet. Hawking übergab daraufhin Preskill eine Enzyklopädie über Baseball.

Quelle: Stephen Hawking

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