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NASA gibt Hubble noch nicht ganz auf

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Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA sucht nach kreativen Wegen die Lebenserwartung des Hubble Weltraumteleskops auszudehnen, ohne jedoch weitere Astronauten zum Hubble zu schicken.

Der tragische Verlust des Shuttle Columbia und die anschließenden Ergebnisse der Untersuchung des Columbia Accident Investigation Board (CAIB) ließen keine weiteren menschlichen Wartungsmissionen zum Hubble mehr zu, zumal die Untersuchungskommission den Vorschlag machte, dass bei allen zukünftigen Shuttlemissionen die Besatzung im Notfall zur ISS evakuiert werden sollte. Dies ist aber bei einer Hubblewartungsmission aufgrund des Orbits vom Hubble Weltraumteleskop nicht möglich. Des weiteren wird bei jeder zukünftigen Shuttlemission ein weiteres Shuttle startbereit am Boden warten, um in einer Krisensituation eingreifen zu können, da die NASA aber nur noch 3 Shuttles zur Verfügung hat, würde sich die Fertigstellung der ISS durch eine weitere Wartungsmission zum Hubble erheblich verspäten.

Doch da das Hubble keine eigenen Triebwerke für einen de-orbit hat und ein ungelenkter Absturz ein erhebliches Risiko darstellt, sucht die NASA nach anderen Möglichkeiten.

Die Lösung des Problems könnte eine Roboter– Wartungsmission sein, dies wird zumindest von Ingenieuren des Goddard Space Flight Center der NASA in Erwägung gezogen. Neben einem Roboter Antriebssystem, das einen kontrollierten Wiedereintritt gewährleistet und so verhindert das Hubble über einem dicht besiedelten Gebiet abstürzt, arbeiten die Ingenieure auch an einem Plan die wissenschaftliche Mission des Hubble zu verlängern.

Das größte Problem dabei ist jedoch, dass das Hubble so groß wie Schulbus ist und das jede Robotermission mit einer eigenständigen Trägerrakete gestartet werden und an der Unterseite des Weltraumteleskops befestigt werden müsste.

Um die wissenschaftliche Mission des Hubble zu verlängern, ist das dringendste Problem die Batterien auszutauschen, da sie spätestens 2008 ausfallen werden. Die Ingenieure halten es für möglich, dass ein Roboter auch diese knifflige Situation meistern könnte.

Doch auch wenn die Batterien ausgetauscht werden könnten, bleibt noch immer das Problem mit dem gyroscopes (Kreiseln) von denen schon einige erste Verschleißerscheinungen zeigen. Ein Austausch wäre vielleicht auch hier möglich, aber es wird auf keinen Fall einfach werden.

Quelle: NASA

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