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Supernova Schockwelle malt Kosmisches Portrait

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Überreste einer vergangenen Sternenexplosion kreieren ein abstraktes himmlisches Portrait, das vom Hubble Weltraumteleskop eingefangen wurde.

Pencil Nebula (Bleistift Nebel), offiziell bekannt unter der Bezeichnung NGC 2736, ist Teil des riesigen Vela Supernova Überrests, angesiedelt in der südlichen Sternenkonstellation Vela. Entdeckt wurde er von Sir John Herschel in den 40er Jahren des 18 Jhr. Die Form des Nebels weißt darauf hin, dass ein Teil von der Supernova Schockwelle kürzlich eine Begegnung mit einer Region aus dichtem Gas hatte. Diese Interaktion ist die Ursache für das glühen des Nebels.

In dem Schnappschuss sehen die Astronomen auf die Kante des Wellenförmigen Gases. Dieser Blick zeigt große, dünne faserartige Strukturen, schmalere hellere Knoten aus Gas und Flecken aus diffundierendem Gas. Das Hubble Team benutzte die Advanced Camera for Surveys im Oktober 2002 um die Aufnahme zu machen. Der Durchmesser auf dem Bild beträgt 3/4 eines Lichtjahres, insgesamt aber hat der Supernova Überbleibsel einen Durchmesser von 114 Lichtjahre (35 Parsecs) und ist 815 Lichtjahre von uns entfernt.

Die leuchtende Erscheinung des Nebels kommt dadurch, dass dichtes Gas aus der Region von der Supernova Schockwelle getroffen wurde. Dabei wurde das Gas anfänglich auf mehrere Millionen Grad aufgewärmt und kühlte sich nur langsam wieder ab.

Die verschiedenen Farben des Nebels deuten auf diesen Abkühlungsprozess hin. Manche Regionen sind so heiß, dass die Emissionen von ionisierten Sauerstoffatomen beherrscht werden (blau im Bild). Andere Regionen sind kühler und bestehen aus kälteren Wasserstoffatomen (rot im Bild).

Die Supernova Explosion hat einen rotierenden Pulsar im Kern der Vela Region hinterlassen. Durch Beobachtungen dieses Pulsars konnten Astronomen bestimmen, wann die Explosion stattgefunden hat. Sie kamen zu dem Ergebnis, das sie über 11.000 Jahre zurückliegt. Obwohl es von diesem Ereignis keine Aufzeichnungen gibt, wissen die Astronomen, dass die Supernova Explosion 250-mal heller als die Venus war und auch am helllichten Tag auf der Erde beobachtet werden konnte. Falls das Alter des Ausbruchs stimmt, deutet dies darauf hin das die Anfangsexplosion, Materie vom Stern mit einer Geschwindigkeit von 22 Millionen mph wegstoßen hat.

Quelle: Hubble Site

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