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Gewichtsbegrenzung für Schwergewichtige Galaxien

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Ein neues Bild von Chandra Röntgenstrahlen Observatorium zeigt zwei weit entfernte massereiche Galaxien die von großen Wolken aus Hoch-Energie Partikeln umhüllt sind. Dies könnte auf eine explosive Vergangenheit hindeuten.

In beiden Galaxien erlauben Radio und Röntgenstrahlen Jets die Ursache zu einem zentralen supermassiven Schwarzen Loch zurück zu verfolgen. Des weiteren sind die Jets dafür verantwortlich, dass sich Gas in einem großen Bereich außerhalb der Galaxien stark erhitzt.

Die Daten von Chandra helfen Wissenschaftler zu verstehen, wie sich die Natur selbst eine Gewichtsbegrenzung für schwergewichtige Galaxien im Universum auferlegt. Diese Galaxien befinden sich in Regionen des Weltalls, die eine ungewöhnliche hohe Konzentration von Galaxien, Gas und Dunkler Materie aufweisen.

Massive Galaxien mit ihren zentralen schwarzen Löchern wachsen durch Kannibalismus nah gelegener Galaxien und durch die Anhäufung von Gas aus dem interstellaren Raum. Wie dem auch sei, der Einfall von Materie in ein supermassives Schwarzes Loch produziert energiereiche Jets, welche das umgebende Gas erhitzen und das weitere Wachstum der Galaxie stoppen.

Ein anderer Hinweis, der die Forschungsergebnisse untermauert ist, dass massive Galaxien nicht stetig wachsen. Am Anfang der Wachstumsperiode häufen die Galaxie und das Schwarze Loch Materie an. Die Energieerzeugung der Jets, die das Wachstum der supermassiven Schwarzen Löcher begleitet bringt wahrscheinlich den Einfall von Materie und das Wachstum der Galaxie zum Erliegen. Die Aktivität um das Schwarze Loch schwächt sich ab und die Jets verschwinden. Erst Millionen Jahre später hat sich das Gas wieder abgekühlt und fällt wieder in das Innere der Galaxie und startet eine neue Wachstumsperiode.

Quelle: Chandra X-Ray Observatory Center

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