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Der Jupitermond Amalthea

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Bei der 35sten Umlaufbahn um den Jupiter erkundet die Sonde Galileo neben den Staubringen und dem Magnetfeld des Planeten auch den Mond Amalthea.

"Wir sind aufgeregt über diese Begegnung, weil die Sonde dichter an Jupiter heranfliegt als jemals zuvor" sagt Dr. Eilene Theilig Galileo Projektmanager vom JPL der NASA. Diese Begegnung bereitet Galileo auf seinem finalen Orbit vor und liefert eine wertvolle Forschungsgelegenheit.

Bei der Annäherung der Sonde an Jupiter wird sie den inneren Jupitermond Amalthea, in einer Entfernung von 160 km, überfliegen. Dieser Mond wurde anders als die großen Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto noch nie von einer Sonde nähr untersucht. Obwohl die Galileo Sonde bereits seit 1995 den Jupiter und seine Monde erkundet.

Durch das Messen der Gravitationskräfte des Jupitermondes Amalthea wollen die Wissenschaftler seine Masse bestimmen. "Wir wissen, wie Amalthea aussieht, aber wir wissen nicht, woraus er gemacht ist" sagt Dr. Torrence Johnson. Frühere Aufnahmen von Amalthea, die aus größerer Entfernung von der Sonde Galileo gemacht wurden, liefern einen guten Schätzwert über seine Größe. Durch das Bestimmen seiner Masse können die Wissenschaftler seine Dichte kalkulieren und so einen Rückschluss auf seine Zusammensetzung gewinnen.

Durch diese Daten erhoffen sich die Wissenschaftler Informationen über den Ursprung des Mondes und wollen herausfinden, ob es Parallelen zu der Entstehung der Inneren Planeten gibt.

Quelle: JPL

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