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Die Heimat von Neutronensternen

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Das Bild vom Röntgensatelliten Chandra zeigt den Supernova Überrest SNR G54.1+0.3 mit einem hell leuchtenden Ring aus hoch energetischer Strahlung mit einer zentralen Quelle. Deshalb machten sich Wissenschaftler mit dem Arecibo Radio Teleskop auf die Suche nach der genauen Position dieses Pulsars oder Neutronensterns, der für den Ring verantwortlich ist.

Dieser Ring aus Partikeln erscheint aufgrund des energiegeladenen Stroms radioaktiver Strahlung und durch Partikel von dem schnell rotierenden Neutronenstern, der eine Rotationsgeschwindigkeit von 7 Umdrehungen pro Sekunde hat.

Entstanden ist dieser Neutronenstern aus einem sehr massereiche Stern, der seinen Kernbrennstoff aufgebraucht hatte und es nicht geschafft hat genügend Masse durch eine Supernova Explosion abzustoßen und deshalb in einem Neutronenstern endete.

Ein Neutronenstern ist hochgradig magnetisiert und erzeugt ein riesiges elektrisches Feld. Dieses elektrische Feld beschleunigt Partikel, die in der Nähe des Neutronensterns sind, und drückt sie explosionsartig von den Polen weg. Des weiteren strömt auch eine Scheibe aus Antimaterie und Materie, mit hoher Geschwindigkeit, vom Äquator weg. Dieser Strom vom Äquator trifft auf Partikel des magnetischen Feldes und bildet eine Schockwelle. Diese Schockwelle wiederum ist verantwortlich für das helle Leuchten des Ringes, da sie die Partikel zu extrem hohen Energien antreibt, welches das Glühen der Röntgenstrahlen verursacht.

Diese Eigenschaft, die bei SNR G54.1+0.3 beobachtet wurde, ist sehr ähnlich der Eigenschaften, die beim Vela Supernova Überrest im Crab Nebel beobachtet wurde. Durch genaue Analyse dieser Ähnlichkeiten und Unterschiede erhoffen sich die Wissenschaftler ein besseres Verständnis der Umwandlung von Rotationsenergie in Strahlungsenergie.

Quelle: Chandra X-Ray Observatory

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