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Das Rätsel um die Neutrions

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Schon seit Jahrzehnten versuchen Astronomen und Teilchenphysiker das Geheimnis, um die Neutrinos zu lösen. Nun scheinen sie Erfolg gehabt zu haben.

Neutrinos sind winzige Partikel ohne elektrische Ladung und mit nur einer geringen Masse, die sich fast lichtschnell bewegen. Sie werden durch die Fusionsprozesse in der Sonne produziert und durchströmen unser Sonnensystem. Dabei durchdringen sie alle anderen Formen von Materie.

Es werden drei Arten von Neutrinos unterschieden. Es gibt Elektron-, Myon- und Tau-Neutrino. Dabei war ihre Anzahl immer ein Rätsel, denn nur ein Bruchteil der produzierten Elektron- Neutrinos wurden hier auf der Erde gemessen, man bezeichnet dies auch als "solares Neutrino-Problem“.

Jetzt wurden frühere Vermutungen bestätigt, das ein Großteil der Neutrinos sich auf dem Weg von der Sonne zur Erde umwandeln. "Diese neuen Ergebnisse zeigen klar, simpel und sehr genau, dass solare Neutrinos ihren Typ ändern", unterstreicht Art McDonald, Projektdirektor am Sudbury Neutrino Observatory.

Eine gute Möglichkeit Elektron- Neutrinos aufzuspüren ist ein Neutrino Detektor. Dabei wird versucht die Neutrinos durch unterirdische Wassertanks, die mit Deuterium ("schweren" Wasser) gefüllt sind, nachzuweisen. Denn die Forscher wissen, dass die Neutrinos auf ihren Weg durch die Erde vereinzelt mit den Deuterium-Atomkernen kollidieren und einen Licht-Blitz auslösen, der durch Photozellen registriert wird. Leider ist es mit dieser Methode nicht möglich Myon- und Tau-Neutrinos nachzuweisen.

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