China auf dem Weg zur bemannten Raumfahrt
Am 26.03.2002 ist eine Rakete von Typ "Langer Marsch 2F" bereits zum dritten Mal mit einer "Shenzhou"-Kapsel gestartet. Mit an Bord waren neben wissenschaftlichen- und medizinischen Geräte auch Testpuppen.
China treibt seine ehrgeizige Raumfahrtpläne weiter voran. Denn bis zum Jahr 2005 will das Land seinen ersten bemannten Raumflug durchführen und damit als dritte Nation hinter den USA und Russland einen eigenen Zugang für bemannte Missionen zum All haben.
Mit an Bord waren neben wissenschaftlichen- und medizinischen Geräten auch Testpuppen. Ziel dieser Mission war es, Daten über die auftretenden Kräfte zu bekommen, um später eine Sicherheitsausrüstung für bemannte Raumflüge zu entwickeln. Die "Shenzhou"-Kapsel hat sehr viel Ähnlichkeit mit einer russischen Soyuz Kapsel und einige Bauteile stammen wahrscheinlich auch aus Russland. Sie ist insgesamt aber etwas länger und besitzt vier statt zwei Sonnensegel.
Am Ostermontag den 2. April 2002 ist die "Shenzhou"-Kapsel wieder auf die Erde zurückgekommen. Die Kapsel landete in der Mongolei. Laut der chinesische Nachrichtenagentur Xinhua war die Mission ein voller Erfolg.
Bereits im November 1999 hatte China mit der ersten Mission einer "Shenzhou"-Kapsel ein Raumschiff ins All gestartet und einen Tag später wieder sicher zur Erde zurückgeholt. Im Januar 2001 absolvierte dann eine strukturell und technologisch verbesserte Version der "Shenzhou"-Kapsel einen erfolgreichen Raumflug.



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