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Dänische Luftwaffe gibt UFO-Files frei

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image Zeichnung von Außerirdischen vor einem Raumschiff aus den Unterlagen der dänischen Luftwaffe S.143

Nachdem bereits andere europäische Länder ihre Ufo Berichte veröffentlicht haben, taten dies diese Woche auch unsere nördlichen Nachbarn.

Seitdem sowohl die französische Raumfahrtagentur CNES, die sowohl für das zivile als auch das militärische Raumfahrtprogramm der „Grande Nation“ verantwortlich ist, als auch das britische Militär ihre UFO-Akten öffneten, sind andere Länder unter Zugzwang gekommen.

Nun folgte diese Woche die dänische Luftwaffe. Das 329 Seite dicke PDF-Dokument enthält Zeugenaussagen und Skizzen von dänischen Bürgern aus dem Zeitraum von 1978 bis 2002, die sich mit ihren Sichtungen an das dänische Militär gewandt haben. Zwar ist dieses Dokument frei auf der offiziellen Seite der dänischen Streitkräfte (29,3 MB) abrufbar, aber leider nur in dänischer Sprache. Wer wissen will wie Dänen sich Außerirdische vorstellen bzw. gesehen haben wollen sollte zur Seite 143 scrollen.

Neben den Berichten aus Dänemark enthält der Bericht aber auch Inhalte über Sichtungen aus dem mit Dänemark assoziierten Grönland und hier insbesondere Sichtungen aus der Nähe der US-amerikanischen Thule Air Base.

 

Nachdem bereits die deutsche Boulevardpresse ausführlich über die „Sichtung“ (was von einem Vogel bis hin zu einem Flugzeug so ziemlich alles gewesen sein kann) bei den Obama-Festspielen in Washington berichtet hat und auch die britische Boulevardpresse über den britischen Abschuss-Befehl für UFOs berichtete (US-Präsident Truman gab bereits 1952 der US Airforce den gleichen Befehl), kocht das Thema auf der Insel gerade mächtig hoch. Denn wie die BBC berichtet, will der Spitzenkandidat der Tories David Cameron im Falle seiner Wahl als Prime Minister die ganze Wahrheit über das UFO-Phänomen veröffentlichen. Übrigens gab dieses Versprechen im Wahlkampf auch schon der spätere US Präsident Jimmy Carter (in Deutschland soll es ja auch den ein oder anderen unerklärlichen Fall gegeben haben, wo sich nach der Wahl ein Politiker partout nicht mehr an seine Aussage vor der Wahl erinnern konnte ;-).

 

Und auch der als „UFO-Hacker“ bekannte Gary McKinnon kann sich neue Hoffnungen machen. Dieser drang u.a. 2001 und 2002 in die Server der NASA ein um Informationen über UFOs zu bekommen und soll in den USA vor Gericht gestellt werden, wo ihm bis zu 70 Jahre Haft drohen. Nachdem bereits ein britisches Gericht seine Auslieferung für Rechtens erklärt hat und auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte keine Einwände hat, scheint es nun doch vielleicht nicht dazu zu kommen.

 

And last but not least gab der History Channel bekannt, das das sehr erfolgreiche „UFO Hunters“-Team demnächst unerklärlichen Sichtungen aus der Nähe von Pensacola, Florida nachgehen will.

 

News zum Thema:

 

Britisches Verteidigungsministerium veröffentlicht erste UFO Akten

 

Französische Raumfahrtagentur CNES stellt UFO-Berichte online

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