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Plan um wasserreiche erdähnliche Planeten aufzuspüren

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Es ist wohl der Traum eines jeden Astronomen einen Planeten von der Größe der Erde aufzuspüren, auf dem die Temperaturen obendrein auch flüssiges Wasser ermöglichen. Forscher der Penn State und the University of Hawaii haben nun zumindest einen Plan.

„Wir suchen nach erdähnlichen Planeten in der lebensfreundlichen Zone um einen Stern, einem Bereich, der nicht zu heiß oder zu kalt ist, um Leben auszuschließen“ sagt Darren M. Williams von der Penn State. „Wir wollen außerdem wissen ob Wasser auf diesen Planeten existiert.“

Damit Leben auf einen Planeten entstehen kann, müssen eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt sein. Der Planet darf nicht zu nah oder zu weit vom Stern entfernt sein. Der Orbit muss stabil sein, was in einem Mehrfachsonnensystem nicht immer der Fall ist und es müssen bedeutende Mengen an flüssigem Wasser vorhanden sein. Und genau dieses Wasser soll dabei helfen die Planeten aufzuspüren.

„Ein Planet wie die Venus, mit einer dichten Atmosphäre, zerstreut das Sonnenlicht in alle Richtungen“ so Williams. „Wenn man auf die Venus in einer Phase schaut, wenn sie vollständig sichtbar ist, ist sie am hellsten, sichelförmig am dunkelsten.“

Doch bei einem wasserreichen Planeten ist dies etwas anders. Wenn die Sonne direkt auf das Wasser scheint, ist dieses dunkler, wenn das Wasser aber von der Seite angestrahlt wird, reflektiert dieses sehr stark und der ganze Planet erscheint wesentlich heller.

„Wir wollen über einen längeren Zeitraum einen Planeten beobachten“ sagt Williams. Zwar reflektiert ein Planet nur einen sehr geringen Teil des Sonnenlichtes, doch durch längere Beobachtungszeiten von mindestens 2 Wochen dauer, hoffen die Wissenschaftler den erdähnlichen Planeten auf die Spur zu kommen.

Dabei wollen die Wissenschaftler die Lichtkurven der fernen Welten aufzeichnen, wenn diese sich um ihre eigene Achse und den Stern drehen, und hoffen so durch Änderungen in der Helligkeit eine Welt mit einem flüssigen Ozean aufzuspüren. Und wenn die Temperaturen im richtigen Bereich liegen, ist die Wahrscheinlichkeit umso höher, dass es sich dabei um flüssiges Wasser handelt.

Doch ein Problem gibt es noch, mit der bisherigen Teleskopgeneration ist es schlicht nicht möglich kleine Planeten von der Größe der Erde aufzuspüren, weshalb die Forscher warten müssen, bis die nächste Generation einsatzbereit ist. Solange wollen die Forscher einen Blick auf die europäischen Sonden Mars Express und Venus Express werfen, indem diese dazu benutzt werden, in Richtung Erde zu schauen, um die Theorie zu testen.

Quelle: Penn State

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