Poll: Weltraumtourismus
Für welchen Betrag würdest du ins All fliegen?
Home | News | Jupiter ändert seine Streifen

Jupiter ändert seine Streifen

Font size: Decrease font Enlarge font

Bilder des Hubble Weltraumteleskops belegen das sich zur Zeit dramatische Änderungen in der Atmosphäre von Jupiter abspielen.

Das die Atmosphäre des größten Planeten des Sonnensystems sehr dynamisch ist, ist dabei keine neue Erkenntnis, bewegen sich die Wolkenbänder doch mit mehreren hundert Kilometern pro Stunde um den Planeten, doch einen so radikalen Wechseln in Farbe und Form hat man dann doch noch nicht gesehen.

Mit Hubble's Wide Field and Planetary Camera 2 wurde ein Bild am 25. März und ein Bild am 5. Juni dieses Jahres aufgenommen das eindrucksvoll die Änderungen zeigt.

Die Atmosphäre des Gasplaneten besteht aus gigantischen Bändern in Gelb-, Braun- und Beigetönen. Sie werden von Strömungen verursacht, die den Planeten unterschiedlich schnell in entgegengesetzten Richtungen umkreisen und gerade an den Randgebieten kann es dabei zu einigen Turbulenzen kommen.

Dabei zeigt ein Bild ein helles Band über den Äquator des Planeten, das auf hochgelegene Wolkenschichten deutet, das sich aber schon wenig später bräunlich verdunkelt hat, so wie die Wolkenbänder in den tieferen Schichten aussehen, so dass man den Eindruck gewinnen könnte, das sich die Wolkenbänder miteinander verflochten haben.

Bereits in der Vergangenheit sorgten Besonderheiten wie der Große Rote Fleck und ähnliche Stürme in der Atmosphäre des Planeten für große Aufmerksamkeit unter den Wissenschaftlern, denn auch die meisten extrasolaren Planeten die bisher entdeckt wurden, sind aufgrund technischer Hürden, jupiterähnlich, weshalb dieser Planet als eine Art Standardmodell gilt.

Und seitdem die Astronomen mit bodenbasierten Teleskopen in den 1980er Jahren das Geschehen auf Jupiter aufzeichnen, ist es nur einmal Anfang der 90er zu ähnlich turbulenten Änderungen kommen, damals war auch schon das Hubble Weltraumteleskop gestartet, aber aufgrund eines Fehlers im Hauptspiegel noch nicht richtig einsatzbereit, weshalb dieses Geschehen nicht so hochauflösend untersucht werden konnte.

Quelle: NASA

Comments (0 posted):

Post your comment comment

Please enter the code you see in the image:

  • email Email to a friend
  • print Print version
  • Plain text Plain text
Tags
No tags for this article
Rate this article
0