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Exoplaneten - Die Suche nach einer zweiten Erde

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image Das Cover des Buches stammt vom britischen Künstler Gary Tonge

2. Auflage von Sven Piper (2013)

Update: 20.10.2012 - Da die Erstauflage meines Buches in wenigen Monaten ausverkauft war, ist Mitte Oktober eine neue, überarbeite Auflage von "Exoplaneten - Die Suche nach einer zweiten Erde" erschienen. Zwar war die Kritik der Erstauflage überwiegend positiv, dennoch habe ich mir auch die wenigen negativen Kritiken angeschaut um die neue Auflage gezielt zu verbessern.

Anders als bei unseren bisherigen Rezensionen zu Astronomiebüchern möchte ich deshalb keine Bewertung abgeben, sondern einen etwas tieferen Einblick in das Buch geben.

Das Thema "Exoplaneten" ist momentan immer wieder in den Medien vertreten und Planeten wie Gliese 581 g zeigen, das die Entdeckung einer zweiten Erde immer näher rückt. Da die Literatur zu einem der spannendsten Wissenschaftsfelder aber recht dürftig ist, entschloss ich mich das Buch allgemein verständlich zu schreiben. Zudem haben zahlreiche internationale Wissenschaftler an dem Buch mitgearbeitet und einer der berühmtesten Exoplaneten-Forscher, Geoffrey Marcy, hat auch ein Vorwort zum Buch geschrieben.

Kapitel I - Geschichte der Astronomie

Die Astronomie wird oft als älteste Wissenschaft beschrieben und seit vielen Jahrtausenden haben Menschen zum Himmel hinauf geschaut und versucht hinter das Geheimnis der kosmischen Kreisläufe zu kommen. Dabei gebe ich nicht nur eine kurze Zusammenfassung der astronomischen Kenntnisse der antiken Griechen sondern beschreibe auch den noch immer andauernden Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion (Giordano Bruno, der Fall Galileo Galilei) und würdige die Leistungen von großen Astronomen wie Kepler, Newton, Huygens und Co. Das ganze Kapitel dient dabei als ausführliche Einleitung. Anders als bei der Erstauflage, habe ich dieses Kapitel nun wesentlich verkürzt und bin stringenter vorgegangen.

Kapitel II - Die Entdeckung der ersten extrasolaren Planeten

Die Planetenjäger unter den Astronomen wurden lange Zeit von ihren Kollegen als so etwas wie die UFO-Forscher der Astronomie verspottet und es gab noch in den 1990er Jahren zahlreiche "Experten" die genau erklären konnten, dass man mit unseren begrenzten technischen Möglichkeiten nicht nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems suchen kann. Bis zwei Schweizer Forscher 1995, die eigentlich nach Braunen Zwergen suchten, den ersten Planeten um einen sonnenähnlichen Stern entdeckten. Doch bereits zuvor entdeckte der polnische Astronom Alex Wolszczan zufällig Planeten um einen Pulsar, als das Arecibo Radioteleskop repariert werden musste und für längere Zeit auf einen bestimmten Himmelsabschnitt ausgerichtet war.

Kapitel III - Die Techniken für die Jagd nach Exoplaneten

Heutzutage werden Exoplaneten mit mehreren Verfahren gesucht und ich erkläre in diesem Kapitel die unterschiedlichen Methoden und ihre Stärken und Schwächen. Wer bisher nichts mit der Radialgeschwindigkeitsmethode oder der Stellar Interferometrie oder der Astrometrie anfangen konnte, wird in diesem Kapitel aufgeklärt.

Kapitel IV - Teleskope und Missionen für die Suche nach Exoplaneten

Aktuelle Weltraumteleskope wie COROT, Hubble, Spitzer und Kepler aber auch bodenbasierte Observatorien wie das W. M. Keck Observatory oder die Einrichtungen der ESO (European Southern Observatory) werden beschrieben und deren Beitrag zur Erforschung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems werden erläutert. So war es mir dank guter Kontakte möglich einige Insiderinformationen zu bekommen und auch über zukünftig geplante Verbesserungen und Updates berichten zu können.

Kapitel V - Das erste Bild einer fremden Welt

In diesem Kapitel erkläre ich die Schwierigkeiten bei der Suche und dem Ablichten von extrasolaren Planeten und stelle die Planeten vor, die trotz aller Schwierigkeiten fotografiert werden konnten.

Kapitel VI - Biosignaturen und die Schwierigkeiten bei der Suche nach Exoplaneten

Wenn man eine Aussage über die Lebensfreundlichkeit einer entdeckten Welt machen will, muss man sich die Biosignaturen sprich die Vorkommen an Methan, Kohlenstoffdioxid und Co. anschauen.

Kapitel VII - Welche Typen von Exoplaneten gibt es?

Viele der Exoplaneten, die bisher entdeckt wurden, sind vollkommen anders, als wir uns normale Planeten vorgestellt haben. So hat bis zu der Entdeckung von 51 Pegasi b niemand jupiterähnliche Planeten für möglich gehalten die in wenigen Tagen oder gar Stunden um einen Stern kreisen. Und es wurden auch schon Hinweise für Planeten gefunden, die komplett anders als die Planeten aus unserem Sonnensystem sind. Deswegen habe ich mich mit den unterschiedlichen Typen beschäftigt und erkläre z. B. Super Erden, heiße Jupiter oder auch Ozeanplaneten.

Kapitel VIII - Die interessantesten Exoplaneten

Wer wissen will, warum viele Planeten den Namen Gliese ergänzt um eine Nummer tragen und welche Welten von den fast 800 entdeckten Exoplaneten am interessantesten sind, wird nach der Lektüre dieses Kapitels schlauer sein. Denn der Methusalem Planet PSR B1620-26 b oder der Planet Osiris (HD 209458 b) bieten einige interessante Eigenschaften.

Kapitel IX - Zukünftige Entwicklungen

Zahlreiche Projekte für die Suche nach Planeten, darunter auch nach erdähnlichen Planeten, befinden sich momentan in der Planungs- oder Entwicklungsphase und auch wenn wohl nicht alle der hier vorgestellten Projekte verwirklicht werden, zeigt dieses Kapitel doch was technologisch heute schon möglich ist und was man zukünftig erwarten kann.

Kapitel X - Leben im Universum

Die Planetenjägerin Debra Fisher brachte es auf den Punkt, als sie mir sagte: "Es war von Anfang an klar, dass, die Suche nach Exoplaneten eigentlich die Suche nach Leben war" und deswegen ist dieses Kapitel auch für mich persönlich eines der interessantesten Kapitel des Buches. Wer wissen will, welche Bedingungen es für einfaches, höheres und intelligentes Leben braucht wird in diesem Kapitel ausführlich informiert. Außerdem erkläre ich, wie unsere Erde entstanden ist und was das Leben auf unseren Planeten schon alles hinter sich hat. And last but not least stelle ich die exklusiven Orte in unserem Sonnensystem vor, auf denen es neben der Erde auch heute noch Leben geben könnte.

Kapitel XI - Die Suche nach außerirdischen Intelligenzen

Die Suche nach außerirdischen Leben ist älter als man denkt und schon der berühmte Mathematiker Carl Friedrich Gauss (17771855) vertrat die Auffassung, das man riesige geometrische Figuren ins sibirische Grasland mähen sollte um mögliche Mondbewohner auf uns aufmerksam zu machen. Heute haben wir hierfür das SETI Projekt und auch wenn wir bisher zu E.T. keinen Kontakt haben, gab es dennoch schon eine Invasion vom Mars. Außerdem spekuliere ich anhand wissenschaftlicher Fakten wodurch sich ein intelligentes außerirdischen Wesen von uns unterscheiden würde.

Exoplaneten - Die Suche nach einer zweiten Erde

1. Auflage März 2011 / Springer Verlag / Gebunde Ausgabe / 213 Seiten / ISBN: 3642164692

2. Auflage Oktober 2013 / Springer Spektrum Verlag / Gebunde Ausgabe / 170 Seiten / ISBN: 978-3-642-37667-2

  

Weitere Informationen und auch ein Probekapitel auf der Verlagsseite des Buches.

Presseecho:

"...als Einstieg und Überblick ist "Exoplaneten" wirklich gelungen."

Raumfahrer.net (12.04.2011 / Stefan Heykes)

"Der Autor beschreibt verständlich und mit einem fesselnden Stil die Wissenschaft der Exoplaneten...Der an der Materie interessierte Leser erhält mit „Exoplaneten: Die Suche nach einer zweiten Erde“ ein schönes, hoch interessantes und nahezu fehlerfreies Werk, das das Thema gut und detailliert auf dem aktuellen Stand der Forschung behandelt."

hobby-astronomie.com (23.04.2011 / Christian Leu)

"Es ist toll zu sehen, dass es Autoren wie Sven Piper gibt, denen ihre Liebe zum Beruf so anzumerken ist wie ihm. In "Exoplaneten - Die Suche nach einer zweiten Erde" spürt man auf jeder Seite seine Leidenschaft für die Astronomie, die innerhalb kürzester Zeit auch auf den Leser überspringt. Dies gelingt ihm vor allem wegen des unterhaltsamen Tones, den er hier anschlägt und mit dessen Hilfe er wissenschaftliche Fakten anschaulich und einleuchtend erklärt. Und doch glaubt man stellenweise einen Science-Fiction-Roman zu lesen, der trotz des unwirklich Scheinenden etwas Reales in sich trägt. So wird die Wissenschaft von den Gestirnen zu einem lehrreichen Spaß, dem Sven Piper mit seinem Buch absolut gerecht wird."

Literaturmarkt.info (26.04.2011 / Susann Fleischer)

"Der Aufbau des Buches ist gut gelungen, leitet es den Leser doch zunächst durch die Geschichte der Astronomie, um eine Einleitung zu schaffen und auch dem Laien einen Einblick in die weitreichenden Themen zu geben...Dabei erkennt der Leser schnell, dass der Autor sehr akribisch vorgegangen ist und gut recherchiert hat...Die Struktur des Buches ist gut,... Obschon die Thematik eher was für Kenner ist, ist das Buch auch für Laien durchaus empfehlenswert."

astroinfos.net (12.05.2011 / Stephan Brüning)

"Die interstellare Welt ist im Aufbruch. Die Menschheit steht kurz davor eine zweite Erde zu entdecken. Und was erwartet uns dann? Spannende Fragen und Antworten liefert Sven Piper in seinem ersten Fachbuch...Piper versteht es, das doch etwas spezifisch gehaltene Thema immer wieder durch die faszinierenden Fragen nach Leben in diesen exotischen Welten aufzulockern...Rundum ist das Buch eine fundierte Zusammenfassung dieser rasch fortschreitenden Branche der Forschung."

Ute Habricht in Zeitschrift "Raumfahrt Concret" Heft 67 Ausgabe 2/2011 S.31

"Wir haben keine andere Erde im Gepäck" - dieser populäre Spruch der Umweltschützer gilt so nicht mehr. 450 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems kennen die Astronomen mittlerweile. Akribisch beschreibt Sven Piper in seinem Buch die Suche nach einer zweiten Erde, von den verwendeten Techniken bis zu den Spekulationen wie außerirdisches Leben aussehen könnte. Ein Buch für Sternenliebhaber, die bereit sind, tief in den Kosmos der Exoplanetensuche einzutauchen."

MDR Buchtipp im Wissenschaftsjournal 07.Juli 2011

"Das Buch ist gut verständlich, die benötigten Vorkenntnisse reduzieren sich auf astronomisches Grundwissen, das jedes einführende Astronomiebuch bietet. Sven Piper versteht es, die doch sehr komplexe Materie kurz zu fassen, ohne wesentliche Aspekte zu vergessen..."

in Zeitschrift "Orion" (Zeitschrift der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft SAG) Ausgabe 4/11 S.11

"Dieses Buch stellt einen leicht zu lesenden Abriss über ein sehr spannendes und aktuelles Thema dar... Im Umfeld der Suche nach Exoplaneten gibt es genügend Geschichten zu erzählen, und auch Sven Piper hat dazu einige sehr schöne gefunden...In unserer Zeit finde ich es gradezu löblich, dass viele Aussagen durch Quellen belegt sind...Als populärwissenschaftliches Buch sehr zu empfehlen."

astronomie.de (11.08.2011 / Bernd Hoffmann)

"Von der Geschichte der Astronomie über die Entdeckung der ersten extrasolaren Planeten bis zur Suche nach außerirdischen Intelligenzen berichtet dieses Buch. Dabei wird anschaulich, fast ohne mathematische Formeln der Bogen von damals noch oft belächelten Wissenschaftlern, denen zunächst der Zufall zu Hilfe kam, bis zu geplanten zukünftigen Weltraummissionen gespannt. Der Autor klärt über die verwendeten Techniken, Teleskope und Missionen auf, mit denen mittlerweile intensiv eines der spannendsten und vielversprechendsten Forschungsgebiete der Naturwissenschaften beschrieben wird... mit vergleichsweise wenigen Bildern, was aber wegen des interessanten und aktuellen Inhalts nicht weiter stört..."

Hans-Georg Purucker in Zeitschrift "interstellarum" Heft Nr. 78 Oktober/November 2011

"Es gliedert in zehn Kapitel, wobei die Themen teils mehrere Kapitel umfassen. Das erste stellt die Gedanken dar, die schon in der Antike oder vorher existierten, dann - jedenfalls für Europa - untergingen und erst später wieder bekannt wurden. Es ist überraschend, wie modern diese Thesen teilweise wirken und wie enorm alt einige von ihnen sind... In der heutigen - an Fußnoten armen - Zeit ist es erfreulich, dass sie in diesem Buch in guter Menge vorhanden sind...Das Textbild wird durch etwa 50 Abbildungen aufgelockert... Insgesamt gesehen liegt hier... ein lesenswertes Buch vor, in dem alles Wissenswerte zum Thema interessant und systematisch dargelegt ist. Es hat mich oft zum Staunen gebracht."

Gert Wüstenberg in Zeitschrift "sternzeit - Zeitschrift astronomischer Vereinigungen" 4/2011 S.203-204

"Wie faszinierend die Arbeit von Astronomen ist, das lesen Sie im Buch "Exoplaneten". Hier bekommen Sie auch eine Vorstellung, wonach Forscher gerade ganz gierig suchen: Exoplaneten. Planeten, auf denen es eventuell Leben geben könnte. Wie das dann aussehen könnte, das erfahren Sie ebenfalls in diesem Buch."

Planet Wissen - Buchtipp in der Sendung "Heimatgalaxie Milchstraße - Sind wir allein im All?" vom 28.10.2011

"In meinen Augen ist dieses Buch ein schön formuliertes und ein ... leicht lesbares Leitwerk. Ausgedrückt mit einer Benotung nach Schulnoten bekäme es eine 2+"

Andreas Sperber in Zeitschrift "Regiomontanus Bote - Die Zeitschrift der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft e.V. und das Mitteilungsblatt der Nürnberger Astronomischen Gesellschaft e.V." 2/2012 S.10 

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