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Roter Riese

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image Künstlerische Darstellung eines Roten Riesen der Materie abstößt (c) ESA

Ein Roter Riese ist eine Phase im Leben eines sonnenähnlichen Sterns, wenn dieser seinen Wasserstoffvorrat im Kern aufgebraucht hat und in seinem inneren Helium verbrennt. Durch die damit verbundene Temperaturerhöhung kommt es zu einer schnellen Ausdehnung der äußeren Gasschichten auf mehrere 100 Sonnenradien. Doch auch wenn der Stern größer wird, nimmt seine Oberflächentemperatur ab und er bekommt eine rötliche Farbe.

Sterne mit weniger als 2,5 Sonnenmassen verbrennen das Helium im Kern sehr schnell und es kommt zu einem so genannten Helium flash, während massereichere Sterne einen sanfteren Übergang haben.

Infolge ihrer Ausdehnung haben die äußeren Gasschichten eine sehr geringe Dichte und sind nur noch schwach durch die Gravitation des Sterns gebunden. Daher entwickelt sich im Verlauf seines Roten- Riesen- Stadiums ein starker Sonnenwind, durch den die äußeren Gasschichten vollständig abgetragen werden und im Laufe der Zeit einen planetarischen Nebel bilden.

Während der Kern von Sternen mit weniger als 1,4 Sonnenmassen zu einem Weißen Zwerg kollabiert, bilden massereichere Sterne ein Neutronenstern bzw. ein Schwarzes Loch.

Wenn unsere Sonne in das Rote- Riesen- Stadium eintritt, wird sie alle inneren Planeten bis auf den Mars verschlucken. Dies wird in Schätzungsweise 6 Milliarden Jahren passieren.

Rote Überriesen

Neben Roten Riesen gibt es auch noch Rote Überriesen, diese Sterne sind noch größer und massereicher und können den 1000-fachen Radius der Sonne erreichen.

Betelgeuse und Aldebaran zählen zu diesem Typ.  

 

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